Impulsfonds

Der Impulsfonds für Migrationspolitik unterstützt Projekte zur sozialen Integration von Menschen ausländischer Herkunft, Maßnahmen zur Prävention von Diskriminierung sowie den interkulturellen Dialog. Der Fonds wurde 1991 auf Initiative der Föderalregierung eingerichtet.



Zusammensetzung des Impulsfonds
Ziele des Impulsfonds

 

 


Zusammensetzung des Impulsfonds

Der Föderale Impulsfonds für Migrationspolitik (FIM) wird vom Ausschuss des Föderalen Impulsfonds verwaltet, der sich aus Vertretern der für die Minderheitenpolitik zuständigen Föderal-, Regional- und Gemeinschaftsminister sowie Vertretern des Zentrums für Chancengleichheit und Rassismusbekämpfung zusammensetzt, welches zudem als Sekretariat des Ausschusses des Föderalen Impulsfonds fungiert.

 

Dieser Ausschuss beschließt jährlich die Regelungen und Prioritäten des FIM, insbesondere die Zuteilung und Höhe der Zuschüsse, ausgehend von den Vorschlägen der für Integration zuständigen föderalen, regionalen und gemeinschaftlichen Instanzen.

 

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Ziele des Impulsfonds

Die Projekte, die der FIM unterstützt, müssen die Lebensbedingungen und die Chancengleichheit in prioritären Aktionsgebieten verbessern.

 

Der FIM regt innovative Integrationsprojekte an, die eine begrenzte Laufzeit haben. Bis auf einige Ausnahmen gewährleistet der FIM keine systematische oder regelmäßige Projektfinanzierung.

75 % der FIM-Mittel sind Projekten in den fünf größten Städten des Landes (Antwerpen, Brüssel, Charleroi, Gent, Lüttich) samt Großraum vorbehalten. Die restlichen 25 % gehen an Projekte in den übrigen prioritären Aktionsgebieten.

 

Der FIM betrachtet Integration als einen Prozess der gesellschaftlichen Teilhabe und legt den Schwerpunkt auf folgende Aspekte:

 

  • Förderung der Chancengleichheit und Vielfalt in allen Bereichen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens;
  • Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, Herbeiführung aller nötigen Voraussetzungen für mehr Selbstbestimmung und Eigenständigkeit;
  • Förderung des Austausches und Verständnisses zwischen den einzelnen Gemeinschaften sowie des interkulturellen Dialogs;
  • Unterstützung lokaler Impulse zur Förderung des sozialen Zusammenhalts;
  • Bevölkerungsvielfalt im Hinblick auf Alter, Geschlecht sowie gesellschaftlichen und kulturellen Hintergrund;
  • Anregung zur Emanzipation von Frauen und Mädchen;
  • Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung.


Der Projektaufruf „Impulsfonds 2008“ wurde am 8. Februar 2008 im Belgischen Staatsblatt veröffentlicht.

 

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