Das Zentrum
Das Zentrum für Chancengleichheit und Rassismusbekämpfung wurde 1993 gegründet. Das Zentrum ist eine Behörde, die ihren Auftrag – die Bekämpfung der Diskriminierung – unabhängig ausführen kann. 1999 wurde das Zentrum um einen „Stützpunkt zur Bekämpfung von Armut, Existenzunsicherheit und sozialer Ausgliederung“ ergänzt. Daneben kann das Zentrum die Regierungen gleichfalls über Migrationsströme informieren und Ausländerrechte verteidigen.
In Belgien gibt es Gesetze, die Diskriminierung auf der Basis einer so genannten Rasse, Herkunft, nationaler oder ethnischer Abstammung, Hautfarbe, des Glaubens oder der Anschauungsweise, des heutigen oder zukünftigen Gesundheitszustands, einer Behinderung oder physischen Eigenschaft, des Alters, Vermögens, der Geburt, der sexuellen Neigung, des Zivilstands…verbieten.
Das Zentrum für Chancengleichheit und Rassismusbekämpfung hilft opfern von diskriminierung durch:
– Beratung und/oder Rechtsbeistand für das Opfer, Vermittlung und eventuell rechtliche Schritte
– Beratung im Zusammenhang mit den Grundrechten von Ausländern
Daneben gibt es die präventive vorgehensweise :
– Sensibilisierung, Schulungen und Bildungen über interkulturelle Kommunikation und Diversität;
– Informierung über Dokumentationsdienst;
– Zusammenarbeit mit den verschiedenen Behörden, Vereinigungen und anderen Experten;
– Empfehlungen und Ratschläge für die Regierung.
Das Zentrum verfügt auch über sachwissen rund um:
– die Entwicklung einer allgemeinen Strategie gegen Rassismus und Diskriminierung;
– die Beratung und Rücksprache im Bereich Integrationspolitik;
– die Analyse der Migrationsströme;
– die Koordinierung des Kampfes gegen den internationalen Menschenhandel in Belgien;
– die Beratung und Rücksprache über Armut im Stützpunkt Armutsbekämpfung.
Zuständig für die Diskriminierung auf der Basis des Geschlechts ist das Institut für die Gleichheit von Männern und Frauen.


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