Internet
Das Internet ist inzwischen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Überall in der Welt und zu jedem beliebigen Zeitpunkt nutzen Millionen von Menschen diese Plattform zum massenhaften Austausch von Informationen und als Ideenquelle. Leider werden im Internet auch Lügen verbreitet und Benutzer kommen immer häufiger in Kontakt mit rassistischen und diskriminierenden Äußerungen und Beleidigungen.
1/ WAS IST CYBER-MOBBING?
Der Begriff ‘CYBER-MOBBING’ steht für Äußerungen von Hass in jeglicher Form (diskriminierende Äußerungen, Schikanen, Beleidigungen) im Internet gegen Personen auf Grundlage ihrer Hautfarbe, ihrer so genannten ‘Rasse’, ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Ausrichtung, einer Behinderung, einer Krankheit, ihres Glaubens, etc. Es kann sich auch um antisemitische oder den Holocaust leugnende Aussagen handeln.
2/ WAS SAGT DAS GESETZ?
Manche Menschen können wegen bestimmter Hassmitteilungen im Internet schockiert sein oder sich beleidigt fühlen. Dennoch werden lediglich Worte, die zu Hass, Gewalt oder Diskriminierung aufgrund eines der geschützten Kriterien anstiften, als Gesetzesverstöße gewertet, die strafrechtlich verfolgt werden können. Auch Äußerungen, die den Holocaust leugnen, werden vom Gesetz unter Strafe gestellt.
3/ WAS KANN ICH TUN?
- Wenn Sie mit Cyber-Mobbing auf einer Website konfrontiert werden, können Sie sich über die Kontaktseite bzw. das Impressum an den Betreiber der Website wenden.
- Wenn Sie mit Mobbing in einem Blog oder einem Forum konfrontiert werden, können Sie dies dem zuständigen Moderator melden.
- Wenn Sie eine E-Mail in Ihrer Mailbox finden, finden Sie erst heraus, ob es sich eventuell um einen Hoax (www.hoaxbuster.com und www.hoaxkiller.com) oder um einen rassistischen Kettenbrief (www.cyberhate.be) handelt.
- Jeder Fall von Cyber-Mobbing kann der Federal Computer Crime Unit der föderalen Polizei (www.ecops.be) gemeldet werden.
- Sie können sich auch jederzeit an das Zentrum für Chancengleichheit und Rassismusbekämpfung (www.diversiteit.be) wenden.
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